Das neue Bookazin der klassischen Reitweisen –

Ausgabe 2 erscheint am 28. März 2017

RK2_Titel_RGB_2000pxReitKultur ist das hochwertige, großformatige Bookazin für Anhänger der klassischen Reitweisen, die wahre Harmonie durch ehrliches Training anstreben.

Im Mittelpunkt steht die gesunde, den klassischen Grundsätzen verpflichtete Ausbildung von Dressur bis Geländereiten, die Pferde motiviert und fit hält. Einzigartig ist die Verbindung zwischen dem Wissen der alten Reitmeister, den Erkenntnissen aus der modernen Bewegungs- und Sattelforschung sowie der Praxis-Erfahrung renommierter Reitausbilder. Daraus ergeben sich fundierte Einblicke und Anleitungen für ein Training, das sich an der Natur des Pferdes orientiert.

Jede Ausgabe beleuchtet ein Schwerpunkt-Thema mit dem Tiefgang, den gutes Reiten braucht.

Die besten klassischen Ausbilder, Reit- und Pferdetherapeuten aus Europa schreiben auf Einladung der Chefredaktion zu Themen, die Reiter bewegen und Pferden nutzen. Sie alle prägen den eigenständigen, kultivierten Stil als Autoren-Bookazin, das die Gründlichkeit eines Buchs mit der lebendigen Vielfalt eines professionell kuratierten Magazins bietet.

ReitKultur wird zunächst 2 x im Jahr erscheinen, jeweils im März und November

Die zweite Ausgabe umfasste  folgende Themen:

Berans Kulturbotschaft ReitKultur 2

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Das lesen Sie in Reitkultur 2

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Berans Kultur-Botschaft RK 1

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Reitersitz und Gang beurteilen RK 1

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Mehr Balance in der Bewegung RK 1

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Blockaden lösen im Reit-Alltag RK 1

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Berans Kulturbotschaft

„Reif für die Kandare – im Grunde kinderleicht“

Wenn es um die Kandare geht, scheiden sich in der Reiter-welt die Geister: Könner präsentieren ihre Pferde meisterlich bis in die höchsten Lektionen mit diesem Gebiss. So mancher „Tierfreund“ verteufelt jedoch die Kandare als Martyrium fürs Pferd.

Foto: Mader

Foto: Mader

Bei vielen Reitern mit Ambitionen für die feine Dressur bleibt es ein geheimer Wunsch, die „Kandarenreife“ zu er-langen, denn die Voraussetzungen müssen stimmen. Das beginnt beim passenden Reitlehrer: Heutzutage fehlt es oft an Wissen und Können, den korrekten Umgang mit diesem durchaus feinen Instrument praktisch zu vermitteln. In der Folge ranken sich zahlreiche Mythen und Vorurteile um die Kandare, die ich als Ausbilderin für klassische Dressur gern ins rechte Licht setzen möchte.

Zuallererst muss man sich über die Wirkung und den Gebrauch der Kandare mit Unterlegtrense bewusst werden: Die Trense stellt und richtet auf, die Kandare mit ihrer Hebelwirkung sorgt für die Beizäumung des Pferdes. Das bedeutet, das Pferd gibt im Genick nach – was voraussetzt, dass dies der höchste Punkt ist und sich das Pferd auf keinen Fall einrollt! Wer die Beizäumung durch den Einsatz der Kandare erzwingen will, zäumt also sprichwörtlich das Pferd von hinten auf…..mehr lesen